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Ein Leben
unter Palmen - oder,
wenn
Lebensqualität und Hobby
zum Beruf werden!
Rückblickend
auf 25 Jahre erfolgreichen Immobilienhandel an der Costa
Blanca muss man sich eingestehen, es war ein privilegierter
Lebensabschnitt.
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Natürlich
leuchtet die Sonne nicht mehr so hell, ist der Strand nicht
mehr so feinkörnig, das Meer nicht mehr so blau
und die mediterrane Lebensart nicht mehr so charmant, wenn
Termine sich überschneiden und die nächste
Steuererklärung fällig ist.
Selbstverständlich nervt der Kunde, der nach
dreißig Besichtigungen noch nicht das richtige Objekt
gefunden hat. Der eigentlich die Finca im Landesinnern
kaufen möchte, wenn sie erste Linie Meer wäre.
Dessen Entscheidung darin besteht, die wunderschönen
Pinien als Schattenspender zu erhalten, sich aber über
die Piniennadeln auf dem Grundstück ärgert.
Viele Alltagsärgernisse (Personal, Zulieferfirmen und
Ämtern) lassen nicht darüber hinwegtäuschen:
ES WAR EIN TRAUMJOB!
Wer kann seinen Lebensunterhalt in der schönsten Region
Europas bestreiten? Wer kann ein wohlhabendes Klientel
bedienen, das sich seinen Traum für viel Geld
erfüllen will? Wer verfügt ¸ber Kundschaft,
die nicht fragt: wie viel was kostet, sondern
ausschlieþlich Wert auf Lebensqualität legt? Und
last but not least, wer lebt und arbeitet da, wo andere
Menschen ihren Urlaub verbringen?
Positives
Denken bestimmt das Leben, oder, wenn der Beruf zum Hobby
wird!
Neue
Situationen habe ihre Auswirkungen, Voraussetzungen
ändern sich, denn das Leben ist fließend.
Gesundheits- und Altersgründe zwangen zur
Kursänderung, die die Ära gewerblicher
Immobilienverkauf abrupt beendeten.
Nach dem Motto "Alle anderen Leute werden krank", wurde die
ganzen Jahre geplant, gehandelt und gelebt. Älter wird
man nur, wenn man in den Pass schaut. Gegen weitere 25 Jahre
aktivem Geschäftsleben war eigentlich nichts
einzuwenden gewesen. Es lief alles, wie gewohnt. Erfolgreich
und gut.
Alles das, was mit dem Geschäft zu tun hatte, war
wichtig, Privatisieren konnte man auch noch später.
Weit gefehlt. Eine ernsthafte, lebensbedrohende Krankheit
verfügt über eigene Gesetzesgebungen. Gesicherte
Verhältnisse und konsequentes Handeln machten frei zur
Bewältigung der Krankheit und regelten den
Ruhestand.
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